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Vernünftigen Gründe für ein Hundegesetz?

Was ist hier in Hamburg seit dem Jahr 2000 eigentlich tatsächlich mit den "Bürgern mit Hund" passiert?

Ich betrachte das ganze Geschehen um die Hunde aus meiner systemischen Sicht heraus, ohne für mich in Anspruch zu nehmen, dass meine Aussagen auch aus rechtlicher Sicht richtig sind!

Was sagen uns die Statstiken, die wir ab dem Jahr 2000 vorliegen haben?

Wir haben keine glaubwürdigen Statistiken über Anzahl Hundeunfälle und deren Entwicklung seit dem Jahr 2000.

Wir haben aber eine detaillierte Statistik von über 200 Hunden, die "ohne vernünftigen Grund" den Eigentümern weggenommen wurden.

"Unvernünftig" deswegen, weil ein Trugbild "Kampfhundbestie", was Autokraten über die Medien propagiert hatten, keinen vernünftigen Grund zur Enteignung darstellt.

Die Enteignungsmöglichkeiten ohne vernünftigen Grund wurden im neuen Hundegesetz sogar noch deutlich erweitert!

Wir wissen, dass über 200 Hunde ohne vernünftigen Grund erst in der Harburger Konzentrationshalle für gelistete Rassehunde und deren Mischlinge zwischengezwingert und dann aus Hamburg, häufig nach Brandenburg, deportiert wurden.

Außerdem sagen uns die Statistiken, dass 90 Hunde, aus "unvernünftigen Gründen" getötet wurden.

"Unvernünftig" deswegen, weil die Tötung nach einer behördlichen Tötungsanweisung erfolgte, die aufgrund eines pseudo-wissenschaftlichen Wesenstests ausgestellt wurde.

Pseudo-wissenschaftlich deswegen, weil man das Wesen eines Hundes nicht testen braucht.

Das Wesen eines Hundes lässt sich lt. den Hundewissenschaftlern fast ausschließlich an seinen anatomischen, äußeren Merkmalen festmachen:

So ist z.B. das Wesen eines Hundes vom Wesen Schäferhund, Dackel oder Mischling, wenn sie wie Schäferhunde, Dackel oder Mischlinge aussehen.

Einen Wesenstest zu machen, ist aber in diesem Sinne in Bezug auf die Gefährlichkeit von Hunden gänzlich überflüssig.

Es ist rein mathematisch unmöglich, alle Auslöser von Aggression, die es bei Hunden geben könnte in einem Test unterzubringen.

Es ist sachlich unmöglich, die Gefährlichkeit eines Hundes in der Zukunft mit einem Test auszuschließen

Jede Bescheinigung auf generelle Ungefährlichkeit eines Hundes ist sachlich falsch!

Wer die Gefährlichkeit eines Hundes mit so einem Wesenstest, treffender ausgedrückt, Sozialisationstest ausschließen möchte, handelt zutiefst unvernünftig.

Außerdem fehlte bei den 90 getöteten Hunden, die im Hunde-Holocaust ums Leben kamen, schon eine Grundvoraussetzung, um das soziale Verhalten eines Hundes in konkreten Lebenssituationen und unter kontrollierbaren Bedingungen zu beurteilen:

Die HTV-Wesenstests, die zur Tötung der 90 Hunde führten, wurden i.d.R. ohne den Hundeführer, den Besitzer der getesteten Hunde, durchgeführt!

Ist das alles ein Ergebnis eines gesunden Menschenverstandes, der per Hundegesetz die Anzahl "Hundeunfälle" in dieser Stadt senken will.

Ist dieses Hundegesetz für diesen Zweck angemessen, vernünftig, verhältnismäßig zur realen Gefahr, die von diesem sozial-verträglichsten Lebewesen innerhalb der menschlichen Gemeinschaft, ausgeht?

Hundegesetz 2006 ermöglichen eine erweiterte Form der Enteignung, Deportation und Tötung von Hunden "ohne vernünftigen Grund"!

Tja, die Sache mit dem "vernünftigen Grund".

Die Tatsache, dass Hunde aufgrund ihres gefährlichen Aussehens,, ihren Besitzern einfach weggenommen wurden (über 200 Fälle), sie zu deportieren oder zu töten (90 Fälle) oder gar die Hunderassen, die gefährlich aussehen, ausrotten zu wollen, ist kein vernünftiger Grund!

Enteignung vom Bürgern aufgrund des gefährlichen Aussehens von Hunden ist ungesetzlich!

Verschärfend kommt hinzu, dass die eingezogenen Hunde nachgewiesenermaßen (mit dem HTV-Hundequältest) mit zu den psychisch stabilsten Hunderassen gehören (Poggendorf: "Schoßhund-Mentalität").

Ich kann das gefährliche Aussehen von Hunderassen nicht als vernünftigen Grund ansehen, das Grundrecht auf Unverletzbarkeit der Wohnung von "Menschen mit Hund" serienweise zu verletzen.

Ich kann das gefährliche Aussehen von Hunderassen nicht als vernünftigen Grund ansehen, diesen Hunderassen serienweise einen Maulkorb zu verpassen.

Ich kann das Aussehen von Hunden auch nicht als vernünftigen Grund ansehen, den Serienraub dieser Hunde durch autokratischen Amtsmissbrauch zu betreiben.

Ich kann auch wirklich nicht sagen, dass es einen vernünftigen Grund gibt, diese gelisteten Hunderassen als gefährlich aussehend zu empfinden oder zu bezeichnen.

Ich bin davon überzeugt, dass es Menschen gibt, die ein gefährliches Aussehen eines Hundes gleichsetzen mit Gefährlichsein! Das muss so sein, weil es sonst nicht das Hundegesetz 2006 geben würde.

Genausowenig kann ich einen vernünftigen Grund darin erkennen, "Menschen mit Hunden" aus Multifunktions-Parks und -Grünanlagen zu verbannen oder dort an die Leine zu zwingen.

Ich kann überhaupt keinen vernünftigen Grund darin erkennen, "Menschen mit Hunden" generell in den Leinenzwang zu nehmen.

Ich kann keinen vernünftigen Grund darin sehen, unsere Hunde zu "amerikanischen Elite-Soldaten" umzufunktionieren und die erfolgreiche Umfunktionierung auch noch von einem Prüfer prüfen zu lassen.

Ich kann keinen vernünftigen Grund darin sehen, das Hunde auf ihre potenzielle Gefährlichkeit hin getestet werden sollen, weil Hunde jeden Tag ihre Sozialverträglichkeit in dieser Stadt bewiesen haben und es täglich wieder beweisen und es nur in Einzelfällen zu schlimmen Vorfällen gekommen ist.

Bei diesen Hundeunfällen ist bis heute unklar, wer wirklich der Schuldige für den Hundeunfall war: Der Mensch oder der Hund.

Ich kann keinen vernünftigen Grund erkennen, anzunehmen, dass der Hund in allen Fällen der Schuldige sein soll.

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass bei der überwiegenden Anzahl der Hundeunfälle der "kluge Sachverstand" beim Menschen abwesend war.

Ich kann bisher also keinen vernünftigen Grund sehen, überhaupt so ein Gesetz zu verabschieden, dessen Durchführung und Überwachung" jährlich Millionen Euro kosten, weil Autokraten das Trugbild "Bestie Hund" erfolgreich vermarkten konnten!

Es gibt vernünftige Gründe anzunehmen, dass unsere existierenden Gesetze für Beleidigungen, Belästigungen, Sachbeschädigung, Körperverletzung, Todschlag und Mord völlig ausreichend sind, die Hundeunfälle zivilrechtlich und strafrechtlich verfolgen zu können.

Deswegen halte ich es für vernünftig" anzunehmen, dass der eigentliche Zweck des Hundegesetzes 2006 ist, festgelegte Hunderassen ausrotten zu wollen und Hamburg zu einer hundearmen Stadt zu machen!(s. Studie Beißattacke)

Ich halte aus systemischer Sicht heraus auch für vernünftig anzunehmen, das dieses Hundegesetz 2006 in einem Gesetzgebungsverfahren beschlossen wurde, welches nicht der Regeln unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung entsprachen (s.Operation Beißattacke).

Die Autokraten-Lösung: "0 Hunde - 0 Hundeunfälle" würde Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und menschliche Existenzen haben, die Autokraten aufgrund iherer Charaktere egal sind, wenn sie nur das beseitigen können, was sie stört.

Aus meiner Sicht, ist es vernünftig anzunehmen, das die 0-Hundelösung mit jedem Hund weniger in der Stadt, es mit diesem Hund auch zu einer 0-Umsatz-Lösung für Wirtschaftsunternehmen und Tierarztpraxen kommen wird, und sogar zu einer Erhöhung der Kosten der Sozialkassen, aufgrund der sozialen Funktion, die der Hund für Menschen innehat und die er für die betroffenen Menschen nicht mehr ausfüllt.

Ist das alles vernünftig?

Positiv jedoch ist, dass Richter und Rechtsanwälte in den nächsten Jahren sehr viel über Hunde lernen werden, weil immer mehr mündige Hundefreunde in den Rechtsstreit ziehen werden.

Immer mehr Hundehalter, die ihren Hund immer oder überwiegend an der Leine führen, werden wegen Tierquälerei angezeigt.

Immer mehr mündige und finanzstarke "Bürger mit Hund" werden, gegen Bußgeldbescheide widersprechen, Strafanzeigen wegen Denunziation, Mobbing, Stalking, Amtsmissbrauch, falscher Hundeunfall-Protokollierungen stellen usw..

Wer bitte kann das alles noch mit dem klugen Sachverstand oder dem gesunden Menschenverstand nachvollziehen?

Rein zahlenmäßig sind durch diese Trugbild-Kampagnen allerdings wesentlich mehr "Bürger ohne Hund", als die mit Hund betroffen.

Plötzlich haben Menschen, die vor den Bestien-Kampagnen eine neutrale Beziehung zu Hunden hatten, eine subjektive Hass- oder Angst-Beziehung zu Hunden! Ist das vernünftig?

Ebenso zahlen die Nicht-Hundehalter auch zum überwiegenden Anteil die Folgekosten für dieses Hundegesetz 2006 für Bürokratie, Überwachung, Verfolgung, Unterbringung von enteigneten Hunden im Tierheim usw..

Auch das halte ich für unvernünftig!